Bosch warnt Elektrofahrzeugindustrie vor Abhängigkeit von Batteriezellen

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Europas Energiekrise bietet eine harte Lehre über die Risiken der Konzentration auf eine einzige Energiequelle – im Fall der Elektrofahrzeugindustrie Batteriezellen, so Markus Heyn, Leiter Mobilitätsservices bei der Robert Bosch GmbH.

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„Wir sehen derzeit die Folgen der Gasknappheit für Deutschland und Europa, weil wir zu wenig Alternativen vorbereitet haben“, sagte Heyn, der auch Vorstandsmitglied des Autoteilekonzerns ist, der Stuttgarter Zeitung vom Montag. „In der Automobilindustrie sollten wir uns bei dieser Gelegenheit fragen, was wir tun können, wenn es einmal zu wenige Batteriezellen gibt.“

In diesem Fall sagt er: „Sicher würde sich jeder eine Alternative zum Akku wünschen, aber die wird es nur geben, wenn wir sie rechtzeitig vorbereitet haben.

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Zu den Batteriealternativen, die in Betracht gezogen werden müssten, sagte Heyn der Zeitung, gehören Brennstoffzellen, die Wasserstoff und Sauerstoff verwenden, um Elektromotoren anzutreiben. Die im Aufbau befindliche Infrastruktur für Fernverkehrs-Lkw sei gut geeignet als „Rückgrat für die Pkw-Versorgung“, fügte er hinzu.

Batterien gehören zu den größten Kostentreibern von Elektrofahrzeugen, und die Verbesserung der Technologie hat bisher in der Regel zu jährlichen Effizienzgewinnen geführt. Dieser Kurs ist jedoch ins Stocken geraten, da die Rohstoffkosten steigen, was die Vorhersagen der Autohersteller in Frage stellt, dass Elektrofahrzeuge bald eine ähnliche Marge wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bieten werden.

Willi Langer

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