Der Deutsche Scholz kritisiert israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland

Bundeskanzler Olaf Scholz nimmt am 17. November 2023 an einer Pressekonferenz mit dem türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan (nicht abgebildet) im Kanzleramt in Berlin Teil. REUTERS/Fabrizio Bensch/Aktenfoto Erwerben Sie Lizenzrechte

BERLIN, 18. November (Reuters) – Bundeskanzler Olaf Scholz kritisierte am Samstag die israelische Siedlungspolitik im besetzten Westjordanland und wiederholte die Forderung nach einer Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser.

„Wir wollen weder neue Siedlungen im Westjordanland noch Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser im Westjordanland“, sagte Scholz bei einem Besuch im brandenburgischen Nuthetal.

Das beste Ergebnis für Israelis und Palästinenser bleibe die Zwei-Staaten-Lösung, sagte er.

„Wenn sich einige israelische politische Akteure distanzieren, werden wir sie nicht unterstützen“, sagte Scholz.

Scholz betonte zudem die Bedeutung der deutschen humanitären Hilfe für die Palästinenser.

Deutschland stehe nicht nur an der Seite Israels, es sei neben den USA auch der größte Geber humanitärer Hilfe für die Palästinenser, sagte die Kanzlerin.

„Es geht nicht um Nachbarstaaten, auch wenn einige sehr reich sind“, sagte er mit Blick auf arabische Länder. „Wir sind diejenigen, die den Betrieb von Schulen und Krankenhäusern ermöglichen“, sagte er über die palästinensischen Gebiete.

Berichterstattung von Andreas Rinke; geschrieben von Maria Martinez; herausgegeben von Kirsten Donovan und Jason Neely

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Ebert Maier

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