Deutsche Delegierte in Taiwan rufen zur Einheit auf, lehnen Militäreinsatz für die internationale Politik ab

Auf einer Pressekonferenz in Taipeh haben deutsche Parlamentarier am Donnerstag (6.10.) Militäraktionen als Mittel der internationalen Politik abgelehnt und die Demokratien zum Zusammenschluss aufgefordert. Die deutsche Delegation wird von Klaus-Peter Willsch geleitet, der die Parlamentarische Freundschaftsgruppe Deutschland-Taiwan leitet.

Der Delegationsleiter machte gegenüber der Presse eine klare Aussage, dass Deutschland jede militärische Drohung eines größeren Landes gegen seinen Nachbarn mit (dem Ziel der) Annexion ablehnt und dass Deutschland eine klare Position dazu hat, was gut und was ist ist schlecht.

Bei einem fünftägigen Besuch in Taiwan war die Delegation die erste aus Deutschland, die die Insel seit Beginn der Pandemie besuchte.

Die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen hat versucht, die Beziehungen zu Deutschland zu vertiefen, um auf die russische Aggression gegen die Ukraine und den chinesischen Druck auf der demokratisch selbstverwalteten Insel zu reagieren. Sie bezeichnete die Gruppe von Gesetzgebern und Bundestag als „wichtige Kraft für Taiwan“.

Willsch bezeichnete Taiwan als „einen wichtigen Freund Deutschlands“ und sagte durch einen Dolmetscher, dass es für Berlin wichtig sei, sich an der bilateralen Zusammenarbeit und dem Austausch mit Taipeh zu beteiligen, einschließlich der Stärkung der diplomatischen Beziehungen.

Der deutsche Gesetzgeber traf sich mit hochrangigen taiwanesischen Regierungsbeamten, darunter der Präsident und der Vizepräsident, sowie mit Wirtschaftsführern aus verschiedenen Branchen, darunter große taiwanesische Chiphersteller.

Die Quelle:

Ebert Maier

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