Deutsche Energiesparmaßnahmen treten in Kraft

Berlin, 2. September Als Reaktion auf die steigenden Gaspreise in Europa sind in Deutschland Energiesparmaßnahmen für Haushalte, Unternehmen und den öffentlichen Sektor in Kraft getreten.

„Um einen Energieversorgungsnotfall im Winter zu vermeiden, müssen Politik, Unternehmen und Verbraucher weiter zusammenarbeiten“, sagte die Regierung vergangene Woche bei der Verabschiedung der Maßnahmen und betonte, dass „jede eingesparte Kilowattstunde hilft“, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Auswirkungen der Maßnahmen werden sich besonders in den Abendstunden nach Sonnenuntergang bemerkbar machen, da öffentliche Gebäude und Denkmäler wie das Brandenburger Tor in der Hauptstadt Berlin nicht mehr beleuchtet werden. Bis auf wenige Ausnahmen werden auch beleuchtete Schilder und Werbetafeln nachts abgeschaltet.

Wenn es kälter wird, werden die maximalen Umgebungstemperaturen in öffentlichen Gebäuden und Arbeitsplätzen von 20 Grad Celsius auf 19 Grad Celsius gesenkt.

An Orten mit intensiver körperlicher Arbeit können die Temperaturen sogar auf 12 Grad Celsius sinken.

Private Haushalte müssen die Raumtemperatur nicht absenken, Mieter können dies jedoch tun, solange keine Schäden am Gebäude entstehen.

Mietverträge, die eine Beheizung der Räume auf eine bestimmte Mindesttemperatur vorschreiben, werden ab September ausgesetzt.

Die eine Million private Schwimmbäder und Whirlpools des Landes müssen im Winter unbeheizt bleiben. Allein durch diese Maßnahme erwartet die Regierung eine Einsparung von zwei Terawattstunden Gas und vier Terawattstunden Strom.

Angesichts der Rekordinflation aufgrund steigender Energiepreise erwarten die Bürger weitere Erleichterungen von der Regierung.

Eine der ersten Maßnahmen, ein Kraftstoffrabatt, lief am Donnerstag aus und die Kraftstoffpreise schnellten sofort in die Höhe.

Nach den Hilfspaketen im Wert von 30 Milliarden Euro erwägt Finanzminister Christian Lindner die Verabschiedung eines weiteren Maßnahmenpakets im einstelligen Milliardenbereich.

„Wir brauchen ein massives Hilfspaket in der gesamten Gesellschaft“, sagte er am Donnerstag.

Weitere Energiesparmaßnahmen, wie die Verpflichtung energieintensiver Unternehmen, ihre Effizienz zu steigern, treten im Oktober in Kraft.

Es sei „unbedingt notwendig, viel mehr Gas einzusparen: in der öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen, in möglichst vielen privaten Haushalten“, erklärte Wirtschaftsminister Robert Habeck.

Haftungsausschluss: Dieser Beitrag wurde automatisch aus einem Agentur-Feed ohne Textbearbeitung veröffentlicht und wurde nicht von einem Redakteur überprüft

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Ebert Maier

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