Deutscher rechtsextremer Politiker „tanzte“ auf Holocaust-Mahnmal

Israels Botschafter in Berlin hat ein Mitglied der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland zugeschlagen, weil es auf dem Holocaust-Mahnmal des Landes zu tanzen schien.

Botschafter Ron Prosor sagte am Dienstag auf Twitter, der rechtsextreme Politiker Holger Winterstein habe „sich und seine Partei beschämt“. Ein in den sozialen Medien gepostetes Foto zeigte Winterstein, der mit ausgestreckten Armen auf einer der Steinplatten posiert, die Berlins Mahnmal für die mehr als 6 Millionen Juden bilden, die von den Nazis während des Holocaust ermordet wurden.

Deutsche Medien berichteten, dass das Foto nach einer von der Alternative für Deutschland am Samstag organisierten Protestaktion aufgenommen wurde.

Die unter ihrem deutschen Akronym AfD bekannte Partei kündigte an, gegen Winterstein wegen seines „äußerst respektlosen Verhaltens“ vorzugehen. Winterstein ist Kreisvertreter aus Thüringen.

Landesparteichef Björn Höcke nannte das Holocaust-Mahnmal 2018 ein „Denkmal der Schande“ und forderte Deutschland auf, eine „180-Grad-Wende“ in der Art und Weise zu vollziehen, wie es sich an seine Vergangenheit erinnert. Ein damaliges Parteigericht lehnte einen Antrag auf Abschiebung ab. (AP) RUP RUP

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Ebert Maier

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