Deutscher verliert Quarantänefall

Ein geimpfter Mann, der unter Quarantäne gestellt wurde, nachdem sich sein Mitbewohner mit Affenpocken infiziert hatte, hat seinen Fall verloren. (Francois Lo Presti/AFP über Getty Images)

Ein Mann in Deutschland hat einen Fall verloren, um seine Quarantäneanordnung aufzuheben, nachdem sein Mitbewohner an Affenpocken erkrankt war.

Laut der deutschen Zeitung Rheinpostder mann wurde von der beraten Düsseldorf Gesundheitsamt für 21 Tage unter Quarantäne gestellt, nachdem sein Mitbewohner trotz Impfung an Affenpocken erkrankt war.

Der Mann hat die Aufhebung der Quarantäne wegen seines Impfstatus beantragt.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschied jedoch am Mittwoch, den 10. August, dass die Impfung des Mannes ungültig sei, da die Europäische Union den Impfstoff JYNNEOS noch nicht zugelassen habe, und verweigerte die Vollstreckung der Anordnung.

Laut einer vom Gericht veröffentlichten Erklärung basierten seine Entscheidungen auf Erkenntnissen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts in Deutschland, einer staatlichen Behörde für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten.

Die Richtlinien des Instituts besagen, dass ein „Risikokontakt“ jemand ist, der während der Infektionszeit mindestens eine Nacht im selben Wohnraum verbracht hat wie jemand, bei dem Affenpocken diagnostiziert wurden.

Entsprechend neuesten CDC-DatenBis Freitag, den 12. August, gab es bei seinem aktuellen Ausbruch weltweit 31.799 bestätigte Fälle von Affenpocken.

Die Weltgesundheitsorganisation hat Affenpocken zu einem erklärt Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite im Juli. Die US-Bundesregierung hat seitdem gemeinsam mit den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Affenpocken zum Gesundheitsnotstand erklärt. Meldung von mehr als 11.177 bestätigten Fällen in dem Land.

Im Vereinigten Königreich werden Menschen mit Affenpocken gebeten, sich selbst zu isolieren, enge Kontakte jedoch nicht, sofern sie keine Symptome haben.

Die WHO kündigte diesen Monat an, dass sie ein offenes Forum zur Umbenennung von Affenpocken einrichten werde, angesichts wachsender Bedenken, dass der aktuelle Name des Virus Stigmatisierung und Diskriminierung verstärken könnte.

Er fügte hinzu, dass die Umbenennung von Affenpocken-Varianten „vermeiden würde, eine kulturelle, soziale, nationale, regionale, berufliche oder ethnische Gruppe zu beleidigen, und negative Auswirkungen auf Handel, Reisen, Tourismus oder Tierschutz minimieren würde“.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern fügte hinzu, dass ihrer Meinung nach ein neuer „neutraler, nicht diskriminierender und nicht stigmatisierender“ Name in Zukunft „angemessener“ wäre.

Mareike Engel

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