Deutschland kündigt den Bau eines fünften schwimmenden LNG-Terminals bis Ende 2022 an

Ein Modell eines LNG-Trägers ist in dieser Illustration vom 19. Mai 2022 vor der deutschen Flagge zu sehen. REUTERS/Dado Ruvic/Illustration

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BERLIN, 19. Juli (Reuters) – Ein fünftes schwimmendes Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) wird in Deutschland von einem privaten Konsortium gebaut, zusätzlich zu den vier bereits von der Regierung geplanten Terminals, teilte das Wirtschaftsministerium des Landes am Dienstag mit.

Das fünfte Terminal, das in Lubmin, etwa 250 km (155 Meilen) nördlich von Berlin, stehen wird, soll nach Angaben des Ministeriums bis Ende dieses Jahres gebaut werden.

Auch Lubmin und Stade bei Hamburg wurden am Dienstag vom Ministerium als Standorte von zwei der geplanten Regierungsterminals bekannt gegeben.

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Diese Standorte, die Teil der deutschen Strategie sind, sich so schnell wie möglich von russischer Energie abzukoppeln, kommen zu den bereits angekündigten Standorten in Wilhelmshaven und Brunsbüttel hinzu.

Schwimmende Terminals sind im Wesentlichen Flüssiggasträger, die Kraftstoff selbst in seinen gasförmigen Zustand zurückversetzen können, sodass kein voller Hafen erforderlich ist.

Wilhelmshaven und Brunsbüttel, beide nordwestlich von Bremen gelegen, sollen diesen Winter in Betrieb gehen.

Die Terminals Stade und Lubmin werden laut Ministerium frühestens Ende 2023 in Betrieb gehen.

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Berichterstattung von Markus Wacket; Geschrieben von Miranda Murray; Redaktion von Matthias Williams und Paul Simao

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Ebert Maier

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