Die Verbraucherstrompreise in Deutschland werden im Jahr 2023 voraussichtlich um 60 % steigen

Berlin, 17. September Die Verbraucherstrompreise in Deutschland werden im Jahr 2023 voraussichtlich um rund 60 % steigen, teilte der Verband der kommunalen Energieversorger (VKU) mit.

Allerdings seien die Stromtarife bisher weniger gestiegen als die Gaspreise, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag vom VKU.

Deutsche Stadtwerke-Kunden zahlen bereits 30-60% mehr für Gas als vor dem russisch-ukrainischen Krieg.

Der VKU erwartet, dass sich diese Entwicklung auch im kommenden Jahr fortsetzen wird.

„Ein früher oder strenger Winter könnte zu einem unerwarteten Anstieg des Gasverbrauchs führen und möglicherweise die Preisspirale neu in Gang setzen“, warnte ein Sprecher des Verbands.

Seit Beginn des russisch-ukrainischen Krieges haben sich die Gaspreise in Europa verdreifacht, wobei die Gaslieferungen aus Russland über die Gaspipeline Nord Stream 1 nach Deutschland immer wieder zurückgingen.

Seit Ende August wird über die Pipeline kein Gas mehr von Russland nach Deutschland transportiert.

„Steigende Energiepreise belasten bereits heute viele Bürgerinnen und Bürger“, sagte die Bundesregierung Anfang dieser Woche und beschloss, den Mehrwertsteuersatz für die Lieferung von Gas bis März 2024 vorübergehend von 19 auf 7 Prozent zu senken.

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) stiegen die Energiepreise für private Haushalte im August insgesamt um 46 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Preise für Erdgas waren um etwa 84 % höher, während Heizöl mehr als doppelt so teuer war.

Laut der aktuellen DeutschlandTrend-Umfrage des Berliner infratest dimap rechnen 39 % der Deutschen damit, dass sie Schwierigkeiten haben, ihre Energierechnung zu bezahlen.

Eine große Mehrheit, 83 %, erwartet, dass hohe Gas- und Strompreise zu Arbeitsplatzverlusten führen werden.

Haftungsausschluss: Dieser Beitrag wurde automatisch aus einem Agentur-Feed ohne Textbearbeitung veröffentlicht und wurde nicht von einem Redakteur überprüft

In App öffnen

Ebert Maier

"Typischer Zombieaholic. Allgemeiner Twitter-Fanatiker. Food-Fanatiker. Gamer. Entschuldigungsloser Analyst."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.