Frankreich und Deutschland schlagen der EU Maßnahmen vor, um angeblicher Propaganda in Russland entgegenzuwirken – Berichte

MOSKAU (UrduPoint News / Sputnik – 30. August 2022) Frankreich und Deutschland schlagen in einem inoffiziellen Dokument, das vor einem Treffen der EU-Außenminister zur Visafrage verfasst wurde, Maßnahmen innerhalb der Europäischen Union vor, um angebliche „Propaganda“ in Russland zu bekämpfen. Dazu gehören Kurse, die in sozialen Medien ausgestrahlt werden, und Tools zur Umgehung der Zensur, berichtete Bloomberg.

In dem von EU-Experten verfassten gemeinsamen Papier heißt es, die EU solle weiterhin „kreative Wege“ erforschen, um die Verbreitung von, wie sie es nennt, „unabhängigen“ Informationen nach und innerhalb Russlands zu ermöglichen.

Paris und Berlin fordern auch trotz der Ausweitung der Sanktionen gegen russische Beamte und der fortgesetzten militärischen und finanziellen Unterstützung Kiews die Öffnung von Kommunikationskanälen mit Moskau.

Der vorgeschlagene Plan sieht die Finanzierung von russischsprachigen Medienkompetenzkursen vor, die von Videobloggern auf YouTube, Telegram und Vkontakte übertragen werden könnten. Der Plan schlägt auch vor, „technische Maßnahmen gegen die russische Zensur zu ergreifen, d. h. über ein Zentrum zur Umgehung der Internetzensur“ und Russen im Ausland russischsprachige Inhalte bereitzustellen.

Es wird erwartet, dass hochrangige EU-Diplomaten bei einem informellen Treffen in Prag vom 30. bis 31. August Visabeschränkungen für Russen erörtern.

Nach Beginn der militärischen Sonderoperation Russlands zur Entnazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine verstärkte der Westen den Sanktionsdruck gegen Russland, was zu höheren Energie- und Lebensmittelpreisen in Europa und den USA führte.

Rüdiger Ebner

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