Israel und Deutschland verbunden durch Erinnerung, sagt Präsident Herzog

Israel und Deutschland seien verpflichtet, an den Holocaust zu erinnern, sagte der israelische Präsident Isaac Herzog am Dienstag bei einem dreitägigen Besuch des Landes vor dem Deutschen Bundestag.

Zum Auftakt seiner Rede im Bundestag leitete Herzog ein Gebet zum Gedenken an die Ermordung von sechs Millionen Juden während des Holocaust. „Ich bringe weder Vergebung noch Vergesslichkeit“, sagte er während einer Rede, die vom deutschen Gesetzgeber mit Standing Ovations gefeiert wurde.

„Nur die Toten haben das Recht zu vergeben. Die Lebenden haben kein Recht zu vergessen“, sagte er und zitierte Äußerungen seines Vaters Chaim Herzog – damals ebenfalls Präsident – ​​vor 35 Jahren beim ersten Besuch eines israelischen Staatsoberhauptes. Staat nach Deutschland. Die Reise dieser Woche scheint sich nach einer gestörten Beziehung im vergangenen Monat beruhigt zu haben, als der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas auf einer Pressekonferenz in Berlin Israel beschuldigte, „50 Holocausts“ begangen zu haben.

Bundeskanzler Olaf Scholz, der damals neben Abbas stand, wurde dafür kritisiert, dass er nicht sofort gegen die Äußerungen vorging. Nach seiner Rede am Dienstag nahm Herzog gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an einer Kranzniederlegung am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, wenige Meter vom Bundestag entfernt, teil.

Später am Dienstag werden Herzog und Steinmeier das Konzentrationslager Bergen-Belsen besuchen, das Herzogs Vater als britischer Soldat am Ende des Zweiten Weltkriegs bei der Befreiung unterstützte und auf seiner historischen Reise von 1987 besuchte Bayern, wo er und Steinmeier des 50. Jahrestages der Bombenanschläge auf die Olympischen Spiele 1972 in München durch palästinensische Kämpfer gedachten, bei denen 11 israelische Athleten und Teammitglieder getötet wurden.

Steinmeier entschuldigte sich für Fehler während und nach den Anschlägen und bat um Vergebung. Vor der Zeremonie sagte Deutschland, es habe sich mit den Familien der getöteten israelischen Athleten auf ein Entschädigungsangebot in Höhe von insgesamt 28 Millionen Euro (28 Millionen US-Dollar) geeinigt.

(Diese Geschichte wurde nicht vom Devdiscourse-Team bearbeitet und wird automatisch aus einem syndizierten Feed generiert.)

Ebert Maier

"Typischer Zombieaholic. Allgemeiner Twitter-Fanatiker. Food-Fanatiker. Gamer. Entschuldigungsloser Analyst."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.