Lufthansa will die Auswirkungen des Pilotenstreiks am Freitag minimieren

Das Lufthansa-Logo ist zu sehen, während Passagiere am Flughafen München während eines vom Lufthansa-Bodenpersonal organisierten Warnstreiks wegen einer Forderung nach 9,5 % Lohn der Gewerkschaft Verdi des öffentlichen Dienstes in München am 27. Juli 2022 warten. REUTERS/Michaela Rehle

Melden Sie sich jetzt für den KOSTENLOSEN unbegrenzten Zugriff auf Reuters.com an

BERLIN, 1. September (Reuters) – Die deutsche Lufthansa (LHAG.DE) sagte am Donnerstag, sie werde alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Auswirkungen eines Streiks der Piloten, der am Freitag beginnen soll, zu minimieren, und verteidigte ihr Angebot in Tarifgesprächen.

Die Tarifverhandlungen seien gescheitert und der Streik werde sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr betreffen, teilte die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Mittwochabend mit.

VC fordert in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung von 5,5 % für seine mehr als 5.000 Piloten und danach eine automatische Inflationskompensation.

Melden Sie sich jetzt für den KOSTENLOSEN unbegrenzten Zugriff auf Reuters.com an

Streiks und Personalmangel haben Fluggesellschaften, einschließlich Lufthansa, bereits gezwungen, diesen Sommer Tausende von Flügen zu stornieren, und zu stundenlangen Warteschlangen an großen Flughäfen geführt, was Urlauber frustriert, die nach dem Lockdown reisen möchten.

Michael Niggemann, Personalvorstand der Lufthansa, sagte, die deutsche Fluggesellschaft habe in den Gesprächen ein gutes und ausgewogenes Angebot gemacht, der Streik werde mehrere tausend Kunden verärgern.

„Wir wollen Lösungen am Verhandlungstisch“, sagte er und fügte hinzu, dass die Angebote der Lufthansa eine gute Grundlage für weitere Gespräche seien.

Lufthansa bietet insgesamt 900 Euro mehr Grundgehalt pro Monat in zwei Stufen über eine Laufzeit von 18 Monaten sowie eine Vereinbarung, die Cockpit-Mitarbeitern eine Mindestflottengröße garantiert.

($1 = 0,9985 Euro)

Melden Sie sich jetzt für den KOSTENLOSEN unbegrenzten Zugriff auf Reuters.com an

Geschrieben von Miranda Murray; Redaktion von Clarence Fernandez, Kirsti Knolle

Unsere Standards: Die Treuhandprinzipien von Thomson Reuters.

Willi Langer

„Neigt zu Apathieanfällen. Bierevangelist. Unheilbarer Kaffeesüchtiger. Internetexperte.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.