Roboter treiben amerikanische Mitbürger in die Drogenabhängigkeit, findet eine Pitt-Studie

Eine Studie der University of Pittsburgh legt nahe, dass, wenn Amerikaner, die mit Industrierobotern zusammenarbeiten, bei der Arbeit weniger wahrscheinlich verletzt werden, sie eher unter negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit leiden – und noch wahrscheinlicher Drogen oder Alkohol missbrauchen. Die gleichen Trends galten jedoch nicht für Deutschland.

Diese Erkenntnisse waren veröffentlicht in Arbeitsökonomie des Ökonomen Pitt Osea Giuntella begleitet von einem Team inkl Rania GihlebAssistenzprofessor am Institut für Wirtschaftswissenschaften und Tianyi Wang (A&S ’20G), die nach ihrer Promotion in Pitt ein Postdoktorandenprogramm absolviert.

„Es besteht großes Interesse daran, die Auswirkungen von Robotern auf den Arbeitsmarkt zu verstehen und wie sich Roboter auf die Beschäftigung und Löhne von Arbeitnehmern auswirken, insbesondere in der Fertigung. Wir wissen jedoch noch sehr wenig über die Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit“, sagte Giuntella, an Experte für Arbeitsökonomie und Wirtschaftsdemographie und Assistenzprofessor an der Kenneth P. Dietrich School of Arts and Sciences.

SieAnhand von Daten der OSHA Data Initiative fand das Team heraus, dass Verletzungen um 1,2 Fälle pro 100 Arbeiter zurückgingen, wenn ein regionaler Arbeitsmarkt eine Zunahme der Roboterexposition verzeichnete. Unterdessen verzeichneten Gebiete, in denen mehr Menschen neben Robotern arbeiteten, einen deutlichen Anstieg drogen- oder alkoholbedingter Todesfälle – 37,8 Fälle pro 100.000 Menschen – sowie einen leichten Anstieg psychischer Gesundheitsprobleme und Selbstmordraten.

„Einerseits könnten Roboter durch Reduktion einige der anstrengendsten, körperlich intensivsten und riskantesten Aufgaben übernehmen [human] Arbeiterrisiko“, sagte Giuntella. „Andererseits kann der Wettbewerb mit Robotern den Druck auf Arbeitnehmer erhöhen, die Gefahr laufen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder zur Umschulung gezwungen zu werden.“

[Read more: Robots might be bad for men, but give women more bargaining power.]

Mit Hilfe von Luca Stella von der Freien Universität Berlin untersuchte das Team außerdem, ob diese Trends spezifisch für die Vereinigten Staaten sind. Laut ihrer Analyse verzeichneten deutsche Arbeitnehmer einen Rückgang der Verletzungen um 5 %, aber keine signifikante Veränderung ihrer psychischen Gesundheit, wenn sie Robotik ausgesetzt waren.

„Der Kontakt mit Robotern hat in Deutschland nicht zu störenden Arbeitsplatzverlusten geführt; Deutschland hat viel strengere Arbeitsschutzgesetze“, sagte Gihleb. „In Kontexten, in denen Arbeitnehmer weniger geschützt waren, war der Wettbewerb mit Robotern mit erhöhten psychischen Gesundheitsproblemen verbunden.“

Giuntella hat zuvor die Auswirkungen der Robotik auf die Belegschaft untersucht. Eine in 2021 veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf die Auswirkungen der Robotik auf die wirtschaftliche Statur, den Familienstand und die eheliche Fruchtbarkeit von Männern.

„Es gab intensive Debatten über die Auswirkungen von Robotik und Automatisierung auf die Arbeitsmarktergebnisse, aber wir wissen immer noch wenig darüber, wie diese strukturellen wirtschaftlichen Veränderungen die wichtigsten Entscheidungen im Lebensverlauf verändern“, sagte Giuntella.

Das Team schrieb, dass zukünftige Studien die Interaktionen zwischen Menschen und Robotern auf Unternehmens- oder Berufsebene untersuchen sollten, um die komplexe Beziehung zwischen Automatisierung und Wohlbefinden weiter zu entwirren.

– Nick France

Ebert Maier

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