Selenskyj besucht US-Militärstützpunkt in Deutschland

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen US-Militärstützpunkt in Deutschland besucht, da der US-Kongress in der Frage zusätzlicher Hilfe für sein Land festgefahren ist.

Selenskyj sagte am Donnerstag in einem Social-Media-Beitrag, er sei dort beim US-Militärkommando angekommen.

Er betonte, dass die Ukraine unbedingt US-Militärhilfe benötige, um den Sieg zu erringen, und äußerte die Hoffnung, dass der US-Kongress weiterhin Hilfe leisten werde.

Der US-Kongress hat es versäumt, ein Gesetz über Notausgaben zu verabschieden, das Hilfen für die Ukraine vorsah, und einige Republikaner zögerten, Kiew weiterhin zu unterstützen.

Vor seiner Abreise nach Deutschland traf sich Selenskyj mit den Führern der fünf nordischen Länder in Norwegen, um über militärische Hilfe zu sprechen.

Er forderte außerdem die Staats- und Regierungschefs der EU auf, die Ukraine in ihren Block aufzunehmen, und sie stimmten der Aufnahme von Verhandlungen über den Antrag zu.

Der Präsident sagte, dass dies ein wirklich bemerkenswertes Ergebnis für die Ukraine und für ganz Europa sei. Er fügte hinzu, dass die Zeit kommen werde, in der die Ukrainer den Beitritt ihres Landes zur EU feiern könnten.

Zu Hause gab die ukrainische Luftwaffe am Donnerstag bekannt, dass Russland 50 Luftangriffe und 14 Drohnenangriffe in der Südukraine und anderen Regionen gestartet habe.

Die Ukraine sagte außerdem, sie habe eine von drei Kinzhal-Raketen in der Nähe von Kiew abgeschossen. Russland behauptet, es handele sich um Hyperschallraketen.

Die Luftwaffe sagte, die anderen beiden seien in die westliche Region Chmelnyzkyj geflogen. Ob es Opfer gab, ist nicht bekannt.

Rüdiger Ebner

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