The Weather Network – Hitzebedingte Notfälle: wie man sie erkennt und was zu tun ist

Berlin (dpa) – Wenn die Sommertemperaturen auf über 30 Grad Celsius steigen und die Sonne untergeht, ist es wichtig, dass Sie und Ihre Umgebung nicht überhitzen, insbesondere wenn Sie draußen arbeiten oder trainieren. Obwohl unser Körper über Möglichkeiten verfügt, sich selbst zu kühlen, nimmt er manchmal mehr Wärme auf, als er abgeben kann.

„Bei hohen Temperaturen schwitzen wir mehr, weil [the evaporation of] Schweiß kühlt den Körper von außen“, sagt Dr. Jörg Schlaak, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Ameos-St.-Clemens-Krankenhaus in Oberhausen. „Das führt an extrem heißen Tagen zu einem Flüssigkeitsverlust von bis zu zwei Litern mehr als sonst. „

Starkes Schwitzen verringert auch den Salzgehalt des Körpers. Wer also verlorene Flüssigkeiten und Salze nicht wieder auffüllt und/oder zu lange der Sonne ausgesetzt ist, riskiert einen Hitzenotfall. So erkennen Sie die Symptome und ergreifen Gegenmaßnahmen.


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Hitzschlag

Sie tritt auf, wenn der Körper die aufgestaute Wärme nicht schnell genug durch Schwitzen abführen kann. In nur 10 bis 15 Minuten kann die Körpertemperatur auf über 40 Grad Celsius steigen, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Symptome eines Hitzschlags sind heiße, trockene Haut, begleitet von schnellem Herzschlag, Krämpfen und Erbrechen. Auch Bewusstlosigkeit kann auftreten. Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall, also zögern Sie nicht, die örtliche Notrufnummer anzurufen – selbst wenn ein Hitzschlagopfer, das ohnmächtig geworden ist, schnell wieder zu Bewusstsein kommt.

„Medizinische Betreuung ist absolut unerlässlich“, betont Schlaak, der sagt, dass die Hauptbehandlung die Verabreichung von intravenösen Flüssigkeiten ist, um den Wasser- und Salzhaushalt des Körpers wiederherzustellen.

Bringen Sie die Person vor dem Eintreffen der Sanitäter an einen schattigen Platz. Ihr Oberkörper sollte erhöht sein.

Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rät zur Körperkühlung, beispielsweise mit feuchten Tüchern. Legen Sie jedoch kein Eis auf die Haut. Wenn er bei Bewusstsein ist, können Sie ihm etwas zu trinken anbieten: Wasser, Saft mit Mineralwasser oder Kräutertee.

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Sonnenstich

Zu lange ohne Kopfbedeckung in direktem Sonnenlicht zu bleiben, kann die Hirnhäute reizen, dünne Gewebeschichten, die das Gehirn umhüllen und schützen. Dieser Zustand ist laut BZgA ein Sonnenbrand. In schweren Fällen kann eine Hirnschwellung auftreten.

Zu den Symptomen gehören Kopfschmerzen und Schwindel sowie ein heißer, sehr roter Kopf. Übelkeit und Erbrechen sind ebenfalls üblich. Die Symptome können auch auftreten, lange nachdem Sie sich von direktem Sonnenlicht entfernt haben.

„Jüngere Kinder sind besonders gefährdet und sollten niemals ohne Mütze in der prallen Sonne sein“, sagt Schlaak und fügt hinzu, dass sie weniger Haare auf dem Kopf haben als Erwachsene und auch einen feineren Schädel haben und daher empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren. .

Wer einen Sonnenstich erleidet, sollte so schnell wie möglich den Schatten aufsuchen. Laut BZgA ist es am besten, Kopf und Oberkörper leicht erhöht zu halten und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bei Bewusstlosigkeit rät das DRK, die örtliche Notrufnummer anzurufen.

Hitzeerschöpfung

Extremer Durst und Schwächegefühl und Lethargie können Anzeichen von Hitzeerschöpfung sein. Weitere Symptome sind laut BZgA kühle, feuchte Haut und schnelle, flache Atmung.

Wie andere hitzebedingte Notfälle sollte Hitzschlag ernst genommen werden, da er sich zu einem Hitzschlag entwickeln kann. Um das zu verhindern, sei schnelles Reagieren bei Schwindel und Schwäche gefragt, sagt Schlaak.

Wie bei einem Hitzschlag sollte eine Person, die an Hitzeerschöpfung leidet, schnell an einen kühleren Ort gehen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn sich ihr Zustand innerhalb einer Stunde nicht bessert oder ihre Körpertemperatur über 38 Grad Celsius steigt, sollten sie laut BZgA einen Arzt aufsuchen.

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(Quelle: dpa über Reuters Connect)

Ebert Maier

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