Bayern sieht sich wegen Plänen zur Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Studenten in der Kritik

Der Freistaat Bayern plant die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Studenten, und Studentenverbände haben sich entschieden dagegen ausgesprochen.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Verband von 54 Studentenwerken, hat sich gegen die Einführung von Studiengebühren für internationale Studierende aus Drittstaaten ausgesprochen, Studiengebühren seien „Gift für Chancengleichheit“, berichtet SchengenVisaInfo.com.

In der Begründung des Einwands weist die DSW darauf hin, dass die Studienfinanzierung eine der größten Herausforderungen für 325.000 internationale Studierende in Deutschland ist und Deutschland durch die Einführung neuer Studiengebühren nicht nur internationale Märkte für Studierende verlieren, sondern auch den geografischen Vorsprung des Landes gefährden könnte. das ist Studienausschluss.

Tatsächlich ist es gerade dieser Mangel an Studiengebühren, der Deutschland von anderen Bildungsländern unterscheidet und es nach den Vereinigten Staaten, Australien und den Vereinigten Staaten zum wichtigsten nicht-englischsprachigen Gastland für ausländische Studierende macht . Königreich.

„Obwohl sie ausreichende finanzielle Mittel für eine Immatrikulation bis 10.300 Euro nachweisen müssen, stellen die faktischen Kosten des Auslandsstudiums für sie ein großes Problem dar, insbesondere die Mietkosten. Mit der Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die während der Pandemie von den Studierendenwerken umgesetzt wurde, flossen überproportional 30 % der Mittel an internationale Studierende“, Matthias Anbuhl, DSW-Generalsekretär, erklärt.

Darüber hinaus argumentiert der Verband, dass die Einführung des neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes wie zuvor Baden-Württemberg nicht erfolgreich war und die Entscheidung zu einem starken Rückgang der Zahl internationaler Studierender aus Nicht-EU-Staaten geführt habe.

Andererseits hat das Land Nordrhein-Westfalen insbesondere wegen des enormen Verwaltungsaufwands auf die Einführung solcher Gebühren verzichtet.

Laut Daten der führenden Suchplattform für Bildung, Erudera.com, In Bayern leben 48.625 internationale Studierende, Damit ist es das zweitbeliebteste Bundesland in Deutschland, direkt hinter Nordrhein-Westfalen, Deutschlands Top-Bundesland mit den meisten internationalen Studierenden (73.881).

Dennoch beträgt die Gesamtzahl der internationalen Studierenden, die ihre akademische Laufbahn in Deutschland verfolgen, 416.437, wobei diese Zahl zwischen 2014 und 2021 um 38,1 % gestiegen ist.

Die wichtigsten Herkunftsländer internationaler Studierender in Deutschland sind China mit 40.122 Studierenden, gefolgt von Indien (28.542), Syrien (16.931), Österreich (13.612), Russland (0,573), Iran (10.561) und der Türkei (10.018).

Die weiteren Herkunftsländer, die den restlichen Anteil der internationalen Studierenden in Deutschland ausmachen, sind Italien (8.576), Kamerun (7.970), Tunesien (6.729), Ukraine (6.572) und Frankreich (6.532).

Ebert Maier

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