Der israelisch-argentinische Dirigent Barenboim nimmt das Dirigieren nach einer Gesundheitspause wieder auf

BERLIN – Der weltberühmte Dirigent und Pianist Daniel Barenboim, der im Oktober krankheitsbedingt in den Ruhestand ging, wird die Fackel für zwei Neujahrskonzerte übernehmen, wie sein Veranstaltungsort am Freitag bekannt gab.

Die Berliner Staatsoper, deren Generalmusikdirektor Barenboim seit 1992 ist, kündigte an, „am 31. Dezember und 1. Januar Beethovens Neunte Symphonie zu dirigieren“.

Ob Barenboim 2023 weitere Auftritte plant, war zunächst nicht klar.

Im Oktober Barenboim sagte er werde in den kommenden Monaten nach der Diagnose einer „schweren neurologischen Erkrankung“ „einige seiner Vollstreckungstätigkeiten, insbesondere die Durchführung von Gefechten“ aufgeben.

Barenboim, 80, hatte in diesem Jahr bereits eine Reihe von Konzerten aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

„Mein Gesundheitszustand hat sich in den letzten Monaten verschlechtert und bei mir wurde eine schwere neurologische Erkrankung diagnostiziert. Ich muss mich jetzt so weit wie möglich auf mein körperliches Wohlbefinden konzentrieren“, twitterte er damals und fügte hinzu, dass er die Ankündigung „mit einer Kombination aus Stolz und Trauer“ gemacht habe.

Der in Berlin lebende Barenboim wurde in Argentinien als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er wurde für seine herausragende Karriere gefeiert, in der er im Alter von 10 Jahren als Pianist international auftrat. Als Teenager zog er nach Israel und wurde später ein prominenter Bandleader.

Weitere Berühmtheit erlangte er, als er eine Stiftung und ein Orchester mitbegründete, um die Zusammenarbeit zwischen jungen Musikern aus Israel und arabischen Ländern zu fördern.

Außerdem gründete er die Barenboim-Said Akademie in Berlin, die talentierte Musiker vor allem aus dem Nahen Osten und Nordafrika für eine professionelle Karriere ausbildet.

Mitarbeiter von Times of Israel haben zu diesem Bericht beigetragen.

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